Samstag, 16. Dezember 2017

Für einen ganz besonderen Freund, der unvergessen bleibt...

Es ist schon irgendwie, keine Ahnung wie  - du bist gegangen genau in der Hoffnungszeit der letzten Tage im Jahr.
Ich den Fenstern leuchtete Weihnachten.
Da stürzte etwas ein mit deinem Sterben. Es war, als nahmst du das Licht mit.
Wir irrten gedanklich und auch so im Dunkeln.
Zeit heilt keine Wunden, sie deckt sie nur ab, denn das Begreifen geht noch heute über uns hinaus.
Doch sie lehrt uns etwas, die Zeit, sie lehrt uns loszulassen, - weil wir nichts ändern können - damit du, lieber Freund,  in der Ewigkeit die dir zugedachte Ruhe findest.....

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Für dich und mich

Du bist mein Mann, du bist mein Wunsch,
um den ich meine vielen Träume lege.
Immer wieder bewege ich mich auf dich zu.
Im Nu und ständig murmelt die Sehnsucht
durch Nächte und Tage.

Ich wage,  den vielen kleinen Zartheiten
großen Raum zu geben in unserem Leben,
denn ich, deine Frau will dir  immer neu
die Liebe nahe  bringen,
vergesse, dass ich doch Worte,
viele Worte dafür habe...

Nun,  auch schweigend wird mir
so manches mit Herz, Verstand 
und Seele gelingen.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Ich tadle mein ICH

Es kommt schon mal vor, das ich mein ICH der gerade vergangenen Minute tadle, dann, wenn ich wieder einmal viel zu viel übertrieben habe. Aber, wer kann schon für seine Fantasien. Mit mir gehen sie eben manchmal ganz schön durch.
Keine Angst. Ich schade niemandem. Außer jenen vielleicht, die es glauben. Doch das lässt mich auch nicht mehr wachsen, nicht mehr in die Breite gehen, nicht mehr klüger werden.
Mit den rümpfenden Nasen und Blicken aus zusammengekniffenen Augen kann ich leben.
Im Gegenteil. Es muntert  auf. Und nicht nur mich. Jedenfalls freue ich mich über solche Reaktionen, die aus einem tiefschlafähnlichen Zustand zu kommen scheinen. Sie sagen mir, meine Gegenüber sind ja noch da.
Trotzdem. Ich sollte ernsthaft mit mir schimpfen und weniger fantasievoll übertreiben...

Sonntag, 10. Dezember 2017

Meinen Freundinnen und Freunden einen besinnlichen 2. Advent

Zwischen uns liegt tiefe, schwarze Nacht.
Nur ein Stern blüht.
Der Weihnachtsstern.
Der Wind macht sein großes Spiel.

Kahle Bäume bewegen sich,
werden zu Windflüchtern.
Die Nacht gibt sich schwer,
so, als ob sie sich verbergen will.
Wir stehen versunken still
und bauen die Brücke -
von Hand zu Hand.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Bereit

Nichts läuft schief in diesen Tagen.
Nichts wird versäumt in adventlicher Zeit.
Fehlendes, was kurzfristig aufstößt,
lassen wir im Vergessen verschwinden
und sind für alles bereit.
Früher oder Näher wird sich alles richten.

1. Advent - Euch Lieben einen besinnlichen Gruß

Von Fenster zu Fenster sehen wir Lichter ohne Zahl.
Kerzen brennen, adventlich klingt's aus der Kirche und
dem Radio. 
Vorweihnachtszeit genau so!
Lasst uns das Licht täglich weitertragen
lasst uns zeigen, es ist mit Hoffnung geschmückt.
Lasst zu, dass das Licht der Kerzen alle Menschen
in allen Himmelsrichtungen beglückt.

Donnerstag, 30. November 2017

Zeit

Der Herbst ist vorbei. Der November auch. Bald steht der volle Mond und das Wetter kippt. 
Mit dem Fuß stoße ich die Tür auf, die bedeutungslos für den anbrechenden Abend bleibt, die nur signalisiert, ich bin Daheim.
Mein Atem reicht gerade noch bis durch den Flur, gleich zerreißen Beutel und Taschen meine Arme. Lesefutter wiegt.
Im Hinausschauen in den Garten verschärfen sich kleine Einzelheiten, die ich der sinkenden Sonne gutschreibe.
Gedanklich blättere ich den geplanten Abend durch und entschließe mich, dieses *geplant* zu streichen.
Die Vögel schweigen ja auch in den kommenden Stunden.
Ich harre auf die Plötzlichkeit des Augenblicks.
Und sie kommt, sobald ich mich in den Büchern verliere....

Mittwoch, 29. November 2017

Unser Land

Unser Land.
Noch immer verbrauchen wir es.
Leichtsinnig.
Widersinnig.
Oberflächlich.
Zerstörerisch.

Ich hoffe, es werden Reste bleiben.
Dereinst.

Noch können wir ein Lied davon singen,
denn wir verteidigen unser Land, die Reste.
weit über den Rand hinaus.

Allein mit Worten gelingt nicht sehr viel.

Und doch bereite ich noch manche Stunde vor.
Diese werde ich ziehen und Worte darin dehnen
fürs Augenblickliche.

Es geschieht immer etwas!